montag am meer
mein blick reicht weit als ich
durch die salzverschmierten scheiben sehe
weiße kunststoffrahmen begrenzen
gischt die oberflächlich auf petrol hockt
und von endlos-trüber himmelsnebeldecke
stürmisch landeinwärts getrieben wird
hinzu auf die flirrenden wüstenwindsandböen
gegen die kapuzenmenschen angehen
und innen
heimlich
karierte tischdeckentische
bewohnt von wechselnden lebensgeschichten
in zeitungen vertieft
rauchwolken blasend
durch zarten milchschaum trinkend
lachend
in gesprächen vereint
schweigend schauend
und der Kleine und ich mittendrin
malen wir
die melancholie